Photos by: Daniel Koch, Paul Becht, Kenneth Scicluna
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Ein Residency-Programm in Mainz
Autor:innen und Regisseur:innen lernen aus den kreativen Herausforderungen und Freuden, die mit kollaborativem Arbeiten einhergehen. Dieses Lab bietet Filmemacher:innen eine einzigartige Gelegenheit, sich kreativ weiterzuentwickeln, sich von Kolleg:innen inspirieren und unterstützen zu lassen und neue Erzählformen auszuprobieren – und gleichzeitig berufliche Kontakte in der gesamten Region aufzubauen. CAB 2024 kombiniert ein Residency-Lab mit fortlaufenden Videokonferenzen, mit dem Ziel, grenzüberschreitende Zusammenarbeit unter den teilnehmenden Filmemacher:innen zu fördern.
Das Programm richtet sich an Regisseur:innen, die offen dafür sind, die Chancen zu erkunden, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bietet. Es richtet sich an Fachleute aus der Großregion: Luxemburg, Belgien (Wallonien und Brüssel sowie die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens), Südwestdeutschland (Rheinland-Pfalz und Saarland) und Nordost-Frankreich (Grand Est).
Ursprung
Die Initiative Collaboration Across Borders, die vom Arc Film Festival ins Leben gerufen wurde, bildete den Ausgangspunkt für diese Reise. Die beteiligten Regisseur:innen arbeiteten gemeinsam an einem verwobenen Drehbuch, wobei jede:r einen Abschnitt des Films im eigenen Land drehte. Ziel war es, die einzelnen Sequenzen so zu schneiden, dass ein zusammenhängender Film entsteht, der wirkt, als sei er an einem Ort und in einer Zeit gedreht worden. Diese Regisseur:innen möchten die bereichernde Erfahrung teilen, einen kreativen Prozess gemeinsam mit anderen Filmemacher:innen zu durchlaufen.
Beschreibung
Das Residency-Lab konzentriert sich darauf, neue Herangehensweisen an das Filmemachen zu erkunden und ein kollaboratives Filmprojekt zu entwickeln.
Zu Beginn wird eine Masterclass angeboten, in der die Teilnehmenden Regisseur:innen der ersten Collaboration Across Borders-Initiative treffen. In geführten Diskussionen werden mögliche Formate für ein gemeinsames Projekt und Wege zu seiner Umsetzung erörtert. Wird das Projekt aus einzelnen, nacheinander von der Gruppe erarbeiteten Geschichten bestehen? Oder handelt es sich um ein einzelnes Werk, das von mehreren Regisseur:innen gedreht und zu einer zusammenhängenden Erzählung verwoben wird? Muss es eine narrative Form haben, oder kann es stattdessen ein Dokumentar- oder Experimentalfilm sein? Vielleicht entstehen auch mehrere Filme, die ein zuvor vereinbartes Thema erkunden.
Anschließend folgt eine strukturierte und begleitete Entwicklungsphase mit Videokonferenzen, die darauf abzielt, das Projekt voranzubringen und seine Produktion zu starten.
Zeitraum
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Lab mit Aufenthalt in Mainz: 5.–9. Juli
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Feinschliff des Konzepts: fortlaufende Videokonferenzen im strukturierten Rahmen















